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#Selbsthilfegruppen

Neben therapeutischen Hilfen und einer medikamentösen Therapie finden viele von ADHS betroffene Jugendliche auch Hilfe und Unterstützung in Selbsthilfegruppen. Zu hören, welche Probleme andere Betroffene wegen ihrer ADHS haben und welche Strategien sie schon entwickelt haben, besser mit ihren Problemen zurecht zu kommen, bringt vielen Erleichterung. Zudem kann man sich in solchen Gruppen über Tipps zum Umgang von ADHS im Alltag austauschen. Wenn du dich für Selbsthilfegruppen interessierst, guck doch mal auf der Unterseite Online Hilfen & Links bei uns vorbei. 


#Selbstmanagement #Selbstcoaching

Neben Selbsthilfegruppen gibt es aber noch eine Reihe weiterer Strategien für ein besseres Selbstmanagement mit ADHS. Viele verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass u.a. Sport & Bewegung für Kinder und Jugendliche mit ADHS sehr hilfreich sein kann. Denn viele Menschen mit ADHS haben sehr viel Energie und mit der richtigen Sportart kannst du dich so richtig auspowern. Durch Sport kannst du so deine überschüssige Energie loswerden und gleichzeitig auch deine Konzentrationsfähigkeit trainieren. Wenn du dich dafür interessiert, wie du durch Sport deine ADHS-Schwierigkeiten besser in den Griff bekommen kannst, solltest du mal in dem Online-Portal www.ich-bin-ok.com/ vorbeigucken. Hier gibts viele Tipps rund um das Thema Sport und ADHS. 

Daneben haben wir hier für dich noch einige weitere Tipps zusammengestellt, die Dir helfen sollen Deine Probleme in den Griff zu bekommen!

1. Sehe klar!

Werde dir klar über deine Probleme. 

Überleg genau, welche Probleme du hast und wie sie genau aussehen. Es ist wichtig, dass du versuchst jedes einzelne Problem so genau wie möglich zu beschreiben. 

Falsch: Ich bin unruhig, ich kann mich nicht konzentrieren, ich bin doof.

Richtig: Ich melde mich im Englischunterricht zu wenig, ich trödle bei den Hausaufgaben rum und mache immer wieder was anderes im Internet.

2. Pro und Contra!

Wenn du dir deine Probleme anschaust wirst du merken, dass es bei jedem Problem nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile gibt. Wenn du zum Beispiel das Problem hast, dich zu wenig im Englischunterricht zu melden, dann kann das folgende Vor- und Nachteile haben:

Pro: Du hast deine Ruhe und musst nicht mitdenken. 
Contra: Deine Noten sind schlecht und der Lehrer nörgelt ständig herum.

Überlege dir daher gut, ob du das Problem wirklich ändern möchtest!

Wenn du darüber nachdenkst, dann kommt es vor allem auf deine Meinung an. Natürlich kannst du das Problem und Pro und Contra mit deinen Eltern oder Lehrern diskutieren, doch letztendlich entscheidest du, ob du es ändern möchtest oder nicht.

Also zum Beispiel:

Insgesamt spricht mehr dafür, dass du im Englisch-Unterricht besser mitmachst, damit du halbwegs vernünftige Noten bekommst und deswegen nicht sitzen bleibst.

3. Ein guter Plan muss her!

Hast du dich für ein Problem entschieden und somit auch das Ziel festgelegt (z.B.: Ich möchte mich zukünftig mehr am Englischunterricht beteiligen), dann geht es jetzt darum, dir einen Plan zu machen. Das bedeutet, dass du dir einen Plan mit Zwischenzielen machst. Der Plan könnte z.B. damit beginnen, dich in den kommenden 2 Wochen jede Englischstunde einmal zu melden. Danach könntest du als nächstes Zwischenziel festlegen dich jeder Stunde zweimal zu melden, usw.

Bedenke, dass die Zwischenziele nicht zu groß ausfallen sollten. Gleichzeitig solltest du das Erreichen eines Zwischenziels aber auch nicht als Kleinigkeit abtun. Super wäre es, wenn du dir jeden Tag ein Tagesziel setzt.

4. Werde aktiv!

Jetzt ist es wichtig aktiv zu werden! Setze deinen Plan um! Dazu kann es sehr hilfreich sein, dass du dir Notizen oder Merkzettel machst, die dich an deinen Plan erinnern.

Notiere dir außerdem jeden Tag, wie gut du dein Ziel erreichst hast. Das lässt sich super am Computer machen oder auch auf dem Handy.

5. Ziehe Bilanz!

Wenn du notierst, ob du dein Tagesziel erreicht hast, sei ruhig stolz auf dich!

Wenn Du es mal nicht geschafft hast, dein Ziel zu erreichen, auch nicht so wild. Wird dann nicht alles hin, sondern mach dir Mut für den nächsten Tag und versuche es erneut.

Hast Du ein Zwischenziel erreicht, gönn dir auch mal was! Vielleicht kannst du ja auch deine Eltern davon überzeugen, dass sie deine Anstrengungen belohnen.

6. Stay tuned!

Klar hast du schon bemerkt, dass es echt Arbeit macht und anstrengend werden kann, ein Problem zu ändern. Und klar ist auch, dass man dabei auch mal scheitern kann.

Lass dich von diesen Pleiten aber nicht entmutigen, sondern bleib am Ball! Schaffst du das, wird Ddr später einiges leichter fallen. Wichtig ist bei allem immer, dass du ein Ziel verfolgst, was du wirklich erreichen willst und kannst.