Eine Liste schwieriger Wörter

Manche Wörter, die im Zusammenhang mit ADHS fallen, sind ziemlich kompliziert. Damit Du alles verstehst, was wir auf unseren Seiten für Dich zusammengestellt haben, haben wir hier noch eine Liste mit schwierigen Wörtern für Dich angefertigt.

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung - ein langes und schwieriges Wort!

Kinder mit einer Aufmerksamkeitsstörung:

  • lassen sich sehr leicht ablenken,                        
  • können sich nicht gut auf etwas konzentrieren
  • und haben wenig Geduld.

Kinder mit Hyperaktivität:

  • sind ständig in Bewegung,
  • hibbeln herum, sind zappelig
  • und haben immer Hummeln im Hintern.

Alle Kinder sind mal unkonzentriert oder auch unruhig. Wenn man ADHS hat, dann ist das aber viel stärker als bei den anderen Kindern und man hat auch ständig Probleme deswegen. Aber auch ADHS kann bei einigen mehr oder weniger stark vorhanden sein, genauso wie ein Schnupfen bei manchen doller vorkommt als bei anderen.

Kinder mit ADHS haben große Probleme damit aufmerksam zu sein. Sie nehmen viele Geräusche, Gerüche oder Klänge wahr. Und es gelingt ihnen nur schwer sich dabei auf eine Sache zu konzentrieren und die anderen Dinge in ihrer Umgebung auszublenden.

Dabei kann die Unaufmerksamkeit stark oder eher schwach vorhanden sein. Nicht alle Kinder mit ADHS sind also gleich unaufmerksam. Lisa aus dem Film beispielsweise ist sehr unaufmerksam.

Hyperaktiv zu sein bedeutet, dass man ständig in Bewegung ist. Die Hände und Füße hibbeln ständig herum und still auf einem Stuhl sitzen zu belieben ist für hyperaktive Kinder sehr schwierig. So ist des zum Beispiel bei Max aus dem Video.

Kinder mit ADHS können auch unterschiedlich stark hyperaktiv sein, bei manchen Kindern ist das sogar gar nicht vorhanden, dafür aber die anderen Probleme.

Kinder mit ADHS haben häufig auch Probleme mit der Impulsivität. Das bedeutet, dass sie reden oder handeln, bevor sie über die Folgen nachdenken. Selbst wenn ihnen Eltern, Lehrer oder andere Erwachsene mehrmals gesagt haben, dass sie etwas Bestimmtes nicht machen sollen, machen Kinder mit ADHS diese Dinge trotzdem immer wieder und bemerken das oft erst danach.

Kinder mit ADHS können unterschiedlich stark impulsiv sein. 

Therapeuten sind Leute, die anderen helfen, wenn es ihnen nicht gut geht. Es gibt verschiedene Therapeuten-Berufe.

Zu einem Kinderarzt oder einem anderen Arzt geht man zum Beispiel, wenn man einen gebrochenen Arm hat oder eine Erkältung. Sie helfen dabei, wieder gesund zu werden. Viele Eltern haben einen Kinderarzt, zu dem sie mit ihrem Kind von klein auf gehen und mit dem sie alle körperlichen aber auch andere Probleme des Kindes besprechen.

Wenn Menschen Probleme mit ihren Gefühlen haben oder damit wie sie sich verhalten, gehen sie manchmal zu einem Psychotherapeuten, einem Psychologen oder einem Psychiater. Dabei gibt es auch spezielle Psychotherapeuten und Psychiater, die nur für Kinder da sind. Alle diese Leute haben studiert und speziell alles darüber gelernt, wie Menschen denken und fühlen und was sie tun. Sie können deswegen Menschen helfen sich wieder besser zu fühlen oder auch ihr Verhalten zu verändern.

Diejenigen von Ihnen, die für Kinder da sind heißen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten oder auch Kinder- und Jugendpsychiater. Sie haben alles über das Denken, Fühlen und Verhalten von Kindern und über das Größer- und Erwachsenwerden gelernt. Sie sind echte Experten darin, Lösungen für die Probleme von Kindern zu finden. Sie helfen hauptsächlich dadurch, dass Sie mit Kindern reden, spielen oder auch Übungen mit ihnen machen. Gemeinsam mit den Kindern, ihren Eltern und auch ihren Lehrern finden sie heraus, welche Probleme es zum Beispiel in der Schule oder Zuhause gibt und wie es zu diesen Problemen gekommen ist. Ein Therapeut kann einem Kind helfen Probleme zu lösen, so dass sich das Kind wieder besser fühlt.

Zu einem Arzt oder auch Kinderarzt geht man zum Beispiel, wenn man einen gebrochenen Arm hat oder eine Erkältung. Sie helfen dabei, wieder gesund zu werden. Viele Eltern haben einen Kinderarzt, zu dem sie mit ihrem Kind von klein auf gehen und mit dem sie alle körperlichen aber auch andere Probleme des Kindes besprechen.

Wenn ein Kind sehr unruhig ist oder sich nicht gut konzentrieren kann, gehen viele Eltern deshalb zuerst zu ihrem Kinderarzt und fragen ihn um Rat. Ein Arzt kann überprüfen, ob es für die Probleme eine körperliche Ursache gibt und er kann die Eltern und das Kind dann weiter beraten und wenn nötig auch Medikamente verschreiben.

Psychiater sind Ärzte, die Menschen helfen, wenn sie Probleme mit ihren Gefühlen oder ihrem Verhalten haben. Für Kinder gibt es spezielle Kinder- und Jugendpsychiater.

Sie haben alles über das Denken, Fühlen und Verhalten von Kindern und über das Größer- und Erwachsenwerden gelernt und sie können Kinder auch körperlich untersuchen, Medikamente verschreiben und den Kindern auch sonst helfen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Die Ergebnisse der Forscher zeigen, dass der Hauptgrund für die Entstehung von ADHS in einer speziellen Veränderung des Gehirns liegt.

In unserem Gehirn gibt es sogenannte Botenstoffe, die dafür sorgen, dass wir gut funktionieren. Diese Botenstoffe werden dann im Gehirn hin- und hertransportiert. Bei Kindern mit ADHS funktioniert dieser Transport an manchen Stellen nicht so gut und sie werden unruhig und zappelig, unkonzentriert und impulsiv.

Die ADHS-Medikamente sorgen dann dafür, dass alles wieder einwandfrei klappt und die Kinder ruhig sitzen und sich konzentrieren können und länger nachdenken, bevor sie handeln oder sprechen.

Wie bei es bei allen Medikamenten passieren kann, können auch Medikamente zur Behandlung von ADHS Nebenwirkungen bei einem Kind haben. Oft verschwinden diese Nebenwirkungen nach einiger Zeit oder verschwinden fast immer mit, wenn man aufhört die Medikamente zu nehmen.

Die häufigsten Nebenwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von ADHS sind:

  • Appetitsstörungen, das heißt weniger Hunger
  • und Schlafstörungen, wie Probleme beim Einschlafen oder häufig in der Nacht aufwachen
  • wenige Kinder werden weinerlich
  • und es kann auch ganz selten mal vorkommen, dass ein Kind durch diese Medikamente Zuckungen bekommt

Ganz wichtig ist es, dass ein Kind, das diese Medikamente einnimmt und eine Nebenwirkung bei sich bemerkt, diese seinen Eltern und dann seinem Arzt erzählt.

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