YSR/ 11-18

YSR/ 11-18

Fragebogen für Jugendliche (YSR/ 11-18)

Quelle:
Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist. (1998b). Fragebogen für Jugendliche; deutsche Bearbeitung der Youth Self-Report Form der Child Behavior Checklist (YSR). Einführung und Anleitung zur Handauswertung mit deutschen Normen, bearbeitet von M. Döpfner, J. Plück, S. Bölte, K. Lenz, P. Melchers & K. Heim (2. Aufl.). Köln: Arbeitsgruppe Kinder-, Jugend- und Familiendiagnostik (KJFD).

Bezug:

 

Beschreibung:
Der Fragebogen für Jugendliche, YSR (Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist, 1998b) ist die deutsche Fassung des Youth Self-Report der Child Behavior Checklist (Achenbach, 1991c). Der Fragebogen kann von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren beantwortet werden und ist analog zum Elternfragebogen aufgebaut. Der erste Teil ist mit dem Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (CBCL 4-18) weitgehend identisch. Im zweiten Teil wurden bis auf 16 alle Items des Elternfragebogens übernommen. Wie beim Elternfragebogen werden die Items des ersten Teils zu drei Kompetenzskalen zusammengefasst und aus den Items des zweiten Teils des Fragebogens werden acht mit dem Elternfragebogen weitgehend identische Problemskalen gebildet:
Internale Störungen (Sozialer Rückzug, Körperliche Beschwerden, Angst/Depressivität)
Externale Störungen (Dissoziales Verhalten, Aggressives Verhalten)
Gemischte Störungen (Soziale Probleme, schizoid/zwanghaft, Aufmerksamkeitsprobleme).

Anwendungsmöglichkeiten:
Die Fragebögen des Fragebogensystems von Achenbach können zur allgemeinen Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltenskompetenzen eingesetzt werden. Durch den gleichartigen Aufbau der Fragebögen für Lehrer/Erzieher, Eltern und Patienten für verschiedene Altersstufen können die Einschätzung der verschiedenen Perspektiven verglichen werden.
Neben dem Fragebogen stehen Auswertungsbögen für die Handauswertung (für Jungen und Mädchen getrennt) mit deutschen Normen und Auswertungsschablonen (Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist, 1998b) zur Verfügung.

Gütekriterien und Normen:
Die faktorielle Validität und die Reliabilität der Problemskalen konnte auch für deutsche Stichproben weitgehend bestätigt werden. Die Normierung erfolgte anhand einer umfangreichen bundesweit repräsentativen Stichprobe von annähernd 1800 Kindern und Jugendlichen. Es liegen getrennte Normen (Prozentränge und T-Werte) für Jungen und Mädchen vor.

Literatur:
Achenbach, T. M. (1991c). Manual for the Youth Self-Report and 1991 Profile. Burlington, VT: University of Vermont, Department of Psychiatry.