Diagnostik

Diagnostik - Sekundarbereich

Die Diagnostik von ADHS bei Jugendlichen folgt dem allgemeinen diagnostischen Vorgehen. 

  • Weiterhin sind Elterninformationen und Informationen von Pädagogen von besonderer Bedeutung. Aufgrund des Fachlehrersystems im Sekundarbereich fällt es den Pädagogen oft schwer ein umfassendes Bild vom Verhalten des Jugendlichen in der Schule zu gewinnen.
  • Neben den Fremdbeurteilungen wird das Selbsturteil des Jugendlichen bezüglich der ADHS-Symptomatik, aber auch bezüglich anderer Probleme besonders wichtig. Allerdings haben Jugendliche oft Schwierigkeiten, das eigene Verhalten angemessen einzuschätzen.  
  • Auch im Jugendalter ist aufgrund der häufig auftretenden Schulleistungsprobleme eine differenzierte Intelligenzdiagnostik häufig indiziert sowie bei Bedarf eine diagnostische Abklärung schulischer Teilleistungen.
  • Zur Erfassung von ADHS-Symptomen sowie von komorbiden Störungen und Problemen nach Einschätzung von Eltern und von Pädagogen werden im Wesentlichen die gleichen Instrumente wie im Kindesalter verwendet. Darüber hinaus gibt es ab dem späten Kindesalter auch Selbsturteilsverfahren, die sowohl ADHS-Symptomen als auch komorbide Auffälligkeiten erfassen können.

 

Es gibt spezifische Fragebogenverfahren für die Erfassung von ADHS-Symptomen nach Einschätzung von Eltern und von Pädagoginnen und Pädagogen Jugendliche. Diese sind für die entsprechende Altersgruppe normiert:

 

Außerdem gibt es  spezifische Fragebögen für diese Altersgruppe, die ein breites Spektrum an psychischen Störungen erfassen:

 

Allgemeine Informationen zur Diagnostik finden Sie hier.