Halten Sie einen engen Kontakt zu den Eltern.

Versuchen Sie, mit den Eltern in einen regelmäßigen Austausch zu treten. Besprechen Sie mit den Eltern möglichst klar die auftretenden Probleme. Häufig haben die Eltern ähnliche Schwierigkeiten mit dem Kind zu Hause. Mitunter sind aber die Probleme im Kindergarten oder in der Schule stärker als in der Familie, weil die Anforderungen an Konzentration und Ausdauer im hier höher sind.

Versuchen Sie, mit den Eltern zu gemeinsamen Problemlösungen zu gelangen, vermeiden Sie dabei eine Haltung, die von den Eltern als vorwurfsvoll wahrgenommen werden könnte und die Eltern nur dazu bewegt, sich schützend vor Ihr Kind zu stellen, anstatt gemeinsam an einer Lösung der Probleme zu arbeiten. Wenn Sie den Eindruck gewinnen, dass die Probleme nicht ohne therapeutische Hilfe bewältigt werden können, dann empfehlen Sie den Eltern, das Kind zur weiteren Abklärung bei dem schulpsychologischen Dienst, einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder einem Kinder- und Jugendpsychiater vorzustellen.