Die Medikamente als Hilfe für Kinder mit ADHS

Die Medikamente gegen ADHS können den Kindern dabei helfen, ihre Unaufmerksamkeit, die Hyperaktivität und die Impulsivität zu kontrollieren. Wenn die Kinder das möchten, dann fällt es ihnen mit Hilfe der Medikamente leichter sich zu konzentrieren oder ruhiger auf dem Stuhl sitzen zu bleiben. Die Medikamente machen das also nicht von selbst, sondern helfen dem Kind, aufmerksamer, ruhiger und weniger impulsiv zu sein, wenn es das will. Es gibt Kinder, die mit den Medikamenten so gut zurechtkommen, dass sie nur regelmäßigen zu einer Kontrolle zu ihrem Kinderarzt oder ihrem Psychiater müssen, wo sie und ihre Eltern beraten werden.

Ein Arzt, wie zum Beispiel ein Kinderarzt oder ein Kinderpsychiater, legt fest, wie viel und wie oft am Tag ein Kind diese Medizin nehmen muss. Es kann manchmal etwas dauern, bis das richtige Medikament und die richtige Menge herausgefunden werden. Da heißt es schon mal geduldig sein. Genau wie bei jeder anderen Medizin, müssen das Kind und auch die Eltern oder auch die Lehrer schauen, ob Nebenwirkungen auftreten. Hierbei können Fragebögen helfen. Typische Nebenwirkungen können Unwohlsein, Kopf- oder Bauchschmerzen sein. Manche Kinder haben auch weniger Appetit als früher und manchen fällt das Einschlafen schwerer.

Bei den meisten Kindern kommen solche Nebenwirkungen gar nicht oder nur für eine kurze Zeit vor und verschwinden von selbst wieder. Trotzdem sollte man seinen Eltern oder seinem Arzt davon erzählen, weil die es sonst gar nicht mitbekommen.