1. Oppositionelle und aggressive Verhaltensweisen

Das heißt den Jugendlichen fällt es noch schwerer als anderen, sich an die vernünftigen Regeln und Grenzen von Erwachsenen zu halten.

Am Häufigsten treten neben der ADHS oppositionelle und aggressive Verhaltensweisen bei betroffenen Jugendlichen auf. Das bedeutet, dass die Jugendlichen wichtige Regeln in der Familie und in der Schule nicht beachten. Sie ignorieren Anweisungen von Erwachsenen und neigen zu Wutausbrüchen. Diese Probleme sind deutlich stärker ausgeprägt, als das üblicherweise bei Jugendlichen der Fall ist. Die Jugendlichen mit ADHS haben oft richtig heftige, mitunter auch körperliche Auseinandersetzungen mit anderen Jugendlichen und gelegentlich auch mit Erwachsenen. Manche Jugendliche kommen dann auch vermehrt mit dem Gesetz in Konflikt, weil sie klauen, Dinge zerstören oder andere heftig bedrohen oder ihnen körperlichen Schaden zufügen.