ADHS: Sonst noch was?

Jugendliche mit ADHS haben neben den Kernproblemen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität oft noch andere Schwierigkeiten

Am häufigsten treten bei Jugendlichen mit ADHS zusätzlich oppositionelle und aggressive Verhaltensweisen auf.

Obwohl Jugendliche mit ADHS grundsätzlich genau so intelligent sind wie Jugendliche ohne ADHS, habe viele Betroffene Leistungsprobleme in der Schule oder auch später in der beruflichen Ausbildung.

Viele Jugendliche mit ADHS entwickeln mit der Zeit auch emotionale Probleme, wie Ängste und Unsicherheiten oder auch mieser, depressiver Stimmung. Sie trauen sich oft weniger zu, ganz besonders in Situationen, in denen es um schulische Leistungen geht, aber auch in anderen Situationen. Viele  der Jugendlichen mit ADHS werden von Gleichaltrigen ausgeschlossen und abgelehnt, teilweise weil sie aufgrund ihrer ADHS-Probleme für andere so unberechenbar sind, teilweise weil sie die anderen genannten zusätzlichen Probleme haben.

Aufgrund der oft unangemessenen Verhaltensweisen von Jugendlichen mit ADHS, haben sie mit ihren Eltern häufig Auseinandersetzungen. Die Beziehungen zwischen Eltern und Jugendlichem sind häufig sehr angespannt. Wegen diesen Beziehungsproblemen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen kommt es oft zum Streit.

Manche der Jugendlichen mit ADHS entwickeln sogenannte Tics. Diese äußern sich oft durch Zuckungen im Gesichts- und Oberköperbereich, manchmal auch durch räuspern oder andere Laute, die sie nicht kontrollieren können. 

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