Mehr zur Störung der motorischen Aktivität

Die im Kindesalter zwar nicht immer, aber sehr häufig auftretende starke motorische Unruhe wandelt sich bei erwachsenen Betroffenen in eine eher innere Unruhe. Manchmal zeigen sich auch feinmotorische Unruhzeichen, wie ständige Wippen mit den Füßen, trommeln mit den Fingern. Manchmal zeigen die Betroffenen auch keine Unruhe, sondern können regelrecht „bewegungsfaul“ oder verlangsamt sein (Hypoaktivität). Einige Forscher haben Hinweise darauf gefunden, dass Hypoaktivität häufiger bei betroffenen Frauen als Männern auftritt. Jedoch gibt es bisher nur wenige Studien, die das belegen können.

Eine gestörte motorische Aktivität äußert sich bei Erwachsenen häufig durch:

  • Innere Ruhelosigkeit, körperlicher Bewegungsdrang (viel Sport)
  • Kann nicht stillsitzen oder fühlt sich bei längerem Stillsitzen unwohl (z.B. beim Zahnarzt, Essen, im Flugzeug)
  • Trommelt mit den Fingern, spielt mit Stiften, nestelt an sich herum
  • Wippt im Sitzen mit den Füssen rhythmisch vor und zurück
  • Starker Rededrang, Abschweifen vom Thema, schwer zu unterbrechen
  • Langeweile in Ruhesituationen mit künstlicher Überaktivität