Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie von ADHS hat sich auch im Erwachsenenalter bewährt.

Um Betroffene medikamentös behandeln zu können, sind viele Fragen abzuklären.

Wir möchten Sie hier über die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit der medikamentösen Behandlung einer ADHS aufklären.

Dazu gehen wir folgenden Fragen nach:

 

Mit diesen allgemeinen Hinweisen lassen sich allerdings nicht alle Besonderheiten in jedem Einzelfall berücksichtigen. Es kann daher durchaus vorkommen, dass Ihr Arzt aus gutem Grund eine andere als die hier beschriebene Vorgehensweise vorschlägt. Sprechen Sie Ihren Arzt an, damit er Ihnen die Gründe für ein anderes Vorgehen erklären kann. 

Der Umgang mit Medikamenten zur Behandlung von Betroffenen mit ADHS werden von Fachverbänden in Leitlinien dargelegt und empfohlen.

Die medikamentöse Therapie von Erwachsenen  mit ADHS kann eine wichtige Ergänzung zur Beratung und Psychotherapie darstellen; manchmal ist sie sogar eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass psychotherapuetische Verfahren erfolgreich eingesetzt werden können und manche Erwachsenen  kommen mit den Medikamenten so gut zurecht, dass neben einer regelmäßigen Kontrolle und Beratung keine weiteren intensiven Maßnahmen notwendig sind.

Die Behandlungsleitlinien der Fachgesellschaften empfehlen einen medikamentösen Behandlungsversuch bei Erwachsenen nach einer umfassenden Beratung bei einer stark ausgeprägten ADHS-Symptomatik, welche die alltäglichen Funktionen erheblich beeinträchtigt

In einem medikamentösen Behandlungsversuch wird im Einzelfall überprüft, ob das Medikament wirkungsvoll ist, ob Nebenwirkungen auftreten und welches Medikament in welcher Dosierung optimal ist.