Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Nebenwirkungen der zugelassenen Medikamente sind in der überwiegenden Zahl der Fälle gering. Sie treten häufig nur vorübergehend auf und verschwinden fast immer mit Absetzen der Medikation. Deshalb kann ein Behandlungsversuch zur Überprüfung der Wirksamkeit einer Behandlung mit diesen Medikamenten fast immer ohne größeres Risiko erfolgen.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind eine Verminderung des Appetits und Schlafstörungen. Manchmal treten auch eine Weinerlichkeit oder Zuckungen (Tics) oder auch andere psychische Auffälligkeiten auf. Blutdruck und Herzfrequenz können sich erhöhen.

In der Regel sind diese Nebenwirkungen aber nicht sehr stark oder sie lassen sich durch eine Verminderung der Dosierung abschwächen. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle sowohl beim Behandlungsversuch als auch unter der Dauertherapie notwendig.

Auch bei der Langzeiteinnahme gibt es selten gravierende Nebenwirkungen. Körpergewicht und Körpergröße müssen bei einer Dauertherapie vom Arzt regelmäßig kontrolliert werden, weil die Entwicklung der Gewichtes und der Körpergröße beeinträchtigt werden können. Außerdem müssen Blutdruck und Puls kontrolliert werden.