Dauertherapie: Wie lange wird medikamentös behandelt?

Wenn sich die medikamentöse Behandlung in einem Behandlungsversuch als wirkungsvoll erwiesen hat, dann sollte die Behandlung zunächst für einen Zeitraum von sechs bis 12 Monaten als Dauertherapie durchgeführt werden. Die Einnahme von Medikamenten kann auch während der Ferienzeit und an Wochenenden notwendig sein.

In dieser Zeit sind regelmäßige Kontrollen durch den Arzt und Beratungsgespräche auf jeden Fall nötig. In diesen Kontrolluntersuchungen überprüft der Arzt die weitere Wirksamkeit  der medikamentösen Therapie und klärt mögliche Nebenwirkungen ab und passt bei Bedarf die Medikation an.

Obwohl es auch bei der Langzeiteinnahme selten gravierende Nebenwirkungen gibt, kontrolliert der Arzt Körpergewicht und Körpergröße sowie Blutdruck und Puls regelmäßig.

Nach sechs bis zwölf Monaten sollte die Notwendigkeit zur Weiterführung der Behandlung in einem Auslassversuch überprüft werden. Obwohl viele Kinder eine mehrjährige Behandlung benötigen, kann die Besserung der Symptomatik  nach einer gewissen Behandlungszeit auch nach Absetzen der Therapie aufrechterhalten werden.