Jugendalter

Jugendalter

Mit Beginn des Jugendalters vermindert sich vor allem die körperliche Unruhe, während Aufmerksamkeitsprobleme und impulsive Handlungen häufig bleiben.

Bei Kindern mit einem günstigen Verlauf der Problematik sind mitunter keine Unterschiede mehr zu Gleichaltrigen festzustellen auch wenn sie immer noch als sehr lebendig gelten. Jugendliche, die bereits als Kinder aggressiv auffällig waren, entwickeln gehäuft dissoziale Verhaltensprobleme. Diese treten hauptsächlich in Form von Schuleschwänzen, ausgeprägtem Lügen und Stehlen auf. Häufig neigen diese Jugendlichen dazu sich mit anderen Jugendlichen mit ähnlichen Problemen zusammenzuschließen. Alkohol- und Drogenmissbrauch tritt dann häufig auf.

Wenn im Jugendalter noch starke Impulsivität und Unaufmerksamkeit vohanden sind, dann ist das Risiko zu Verkehrsunfällen erhöht. Sexuelle Neugier und riskantes Verhalten haben häufiger Infektionserkrankungen und Frühschwangerschaften zur Folge.

Bei Kindern, die über viele Jahre hinweg die Schule als sehr negativ erlebt haben, tritt eine extreme Abneigung gegen alles auf, was mit schulischer Leistung zu tun hat ("null Bock") und auch das Selbstwertgefühl leidet darunter. Wer als Kind- und Jugendlicher viele Misserfolge in der Schule, in der Familie und bei Gleichaltrigen macht, hat ein erhöhtes Risiko zu depressiven Verstimmungen.