Interventionen in Kindergarten und Schule
Interventionen im Kindergarten oder in der Schule zielen auf eine Verminderung von hyperaktivem, impulsivem und unaufmerksamem sowie oppositionellem und aggressivem Verhalten des Kindes oder Jugendlichen hauptsächlich im Kindergarten oder in der Schule ab. Dazu ist die Einbeziehung von Erzieherinnen/ Erziehern bzw. Lehrerinnen/ Lehrern notwendig.
Gemeinsam mit den Pädagoginnen/ Pädagogen erarbeitet die Therapeutin/ der Therapeut konkrete Verhaltensziele (z.B. soll im Unterricht auf seinem Platz sitzen bleiben). Dann werden gemeinsam Strategien erarbeitet, mit denen das Ziel erreicht werden soll. Dazu zählen konkrete Hilfestellungen im Unterricht (z.B. optimale Wahl des Platzes für die Schülerin/den Schüler), positive Konsequenzen, wenn es dem Kind gelingt, das Ziel zu erreichen und milde negative Konsequenzen wenn es das Ziel nicht erreicht.
Die Wirksamkeit solcher Interventionen ist in einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien gut belegt worden.
Diese Interventionen werden häufig mit Patienteninterventionen kombiniert, und das Kind wird aktiv in diese Schulinterventionen einbezogen.
