Was können Eltern selbst tun?
Wenn Ihr Kind in der Familie Verhaltensauffälligkeiten zeigt, dann ist es wichtig, in der Familie etwas zu unternehmen und zu verändern. Sie können das in die eigene Hand nehmen oder Sie können dazu die Hilfe von „Profis“ in Anspruch nehmen.
Wenn Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychologen aufsuchen, dann wird er mit Ihnen gemeinsam überlegen, welche Schritte Sie in der Familie umsetzen können. Von der Vorstellung, man könne das Kind zu einem Therapeuten geben, der dann mit dem Kind in seinen vier Wänden eine Behandlung durchführt, damit das Kind danach keine Probleme mehr macht, sollten Sie sich verabschieden.
Es kann durchaus sein, dass der Therapeut auch mit dem Kind arbeitet, aber er wird Sie sehr intensiv in diese Arbeit einbeziehen und mit Ihnen Maßnahmen besprechen, die direkt darauf abzielen Veränderungen in der Familie herbeizuführen.
Hauptansatzpunkt dieser Maßnahmen ist der Teufelskreis, in den Eltern (aber auch alle anderen Bezugspersonen) mit dem betroffenen Kind oder Jugendlichen so gut wie immer geraten.
Anhand dieses Teufelskreises lassen sich folgende 9 Grundprinzipien für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit ADHS ableiten, die wir auf diesen Seiten näher erläutern:
1. Erkennen Sie den Teufelskreis!
2. Tun Sie etwas für sich selbst!
3. Versuchen Sie nicht perfekt zu sein!
4. Stärken Sie die positivie Beziehung zu Ihrem Kind!
5. Stellen Sie klare Regeln auf!
8. Versuchen Sie, die Probleme vorherzusehen!
9. Bleiben Sie möglichst gelassen!
Ausführlichere Informationen zu diesen Grundprinzipien und andere hilfreiche Ratschläge finden Sie in Elternratgebern, von denen wir einige für Sie zusammengestellt und kommentiert haben.

